Wissenswertes

Patienteninformation zum Datenschutz nach DS-GVO Download

Wenn Sie einen Termin mit mir vereinbaren wollen, schreiben Sie bitte keine eMail, sondern rufen Sie mich an. Ich möchte schon vor dem Erstgespräch ein paar Worte mit Ihnen wechseln und auf Ihre Fragen eingehen können. Auch aus datenschutzrechtlichen Gründen (siehe Menüpunkt Datenschutz) bevorzuge ich ein Telefonat gegenüber der unverschlüsselten Kommunikation per eMail. 

Wenn Sie eine Psychotherapie als Kassenleistung beginnen möchten, können Sie mich als Psychologischen Psychotherapeuten mit Kassenzulassung direkt aufsuchen (Erstzugangsrecht) – Sie benötigen also keine ärztliche Überweisung. Eine Ausnahme ist, wenn Sie mit Ihrem Hausarzt eine Vereinbarung über Hausarztzentrierte Versorgung (HzV) getroffen haben. Ihr Arzt wird Ihnen dann eine Überweisung ausstellen.

Die ersten Sitzungen werden von Ihrer Krankenkasse ohne vorheriges Antragsverfahren übernommen. Seit dem 1. April 2018 ist zu Beginn einer Psychotherapie eine sogenannte Psychotherapeutische Sprechstunde durchzuführen. Diese kann in meiner Praxis stattfinden oder bereits bei einem anderen Psychotherapeuten durchgeführt worden sein. Bis zu drei solcher Psychotherapeutischer Sprechstunden und anschließend bis zur vier Probatorische Sitzungen sind möglich, bevor überhaupt ein Antrag zur Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden muss. Wenn Sie und Ihr Therapeut nach dieser Zeit übereinkommen, die Zusammenarbeit fortzusetzen, erfolgt der Antrag bei der Krankenkasse. Dies setzt allerdings voraus, dass eine Psychotherapie angezeigt (indiziert) ist, also bei einer bestimmten Problemstellung auch als zielführend anerkannt ist. Außerdem muss bei einem Arzt Ihres Vertrauens ein sogenannter Konsiliarbericht eingeholt werden. Aus diesem Bericht soll hervorgehen, dass die Beschwerden, die Sie zum Psychotherapeuten geführt haben, nicht auf eine körperliche Erkrankung zurückgeführt werden können. Im Rahmen einer Kurzzeittherapie genehmigt Ihre Kasse dann in der Regel zunächst 12 Sitzungen, die während der laufenden Therapie um weitere 12 Sitzungen verlängert werden können. Im Bedarfsfall kann die Therapie über diese Stundenzahl hinaus noch weiter verlängert werden. Die Umwandlung in eine Langzeittherapie mit maximal 60 Sitzungen (in Ausnahmefällen mit bis zu 80 Sitzungen) ist dann in der Regel gutachterpflichtig. Das bedeutet, dass der Therapeut die Notwendigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit weiterer Sitzungen in einem schriftlichen Bericht an einen begutachtenden Kollegen darlegen muss, der nicht Mitarbeiter der Krankenkasse ist. Die Abfassung des schriftlichen Berichts erfolgt in anonymisierter Form.

In besonders begründeten Fällen kann eine Akutbehandlung im Umfang von maximal 12 Sitzungen eingeleitet werden, die nicht antragspflichtig ist. Im Anschluss an die Akutbehandlung kann eine Kurzzeittherapie beantragt werden. 

Axel Promies, Praxis für Psychotherapie, Coaching und Supervision, Telefon 07123 | 42270