Familienstellen

Menschen kommen zusammen, um Aufstellungsarbeit kennen zu lernen und vielleicht sogar eine eigene Aufstellung zu erleben. In der Regel kennen sich die Mitglieder einer solchen Gruppe zuvor noch nicht. Doch schon nach kurzer Zeit entsteht ein unterstützendes Gruppenklima, da in der persönlichen Arbeit Themen sichtbar werden, von denen sich die anderen Teilnehmer selbst auch berührt fühlen.

Nachdem Ihr Anliegen in einem Gespräch deutlich geworden ist, kann die Aufstellungsarbeit durch die Auswahl der Stellvertreter für die einzelnen Familienmitglieder beginnen. Anschließend werden diese so in den Raum gestellt, wie sie zueinander stehen – dabei lassen Sie sich ganz von Ihrem Gefühl leiten. In einem weiteren Schritt werden die Stellvertreter nun nach ihrem Erleben befragt. Danach kann dann das Aufstellungsbild Schritt für Schritt verändert werden, bis sich eine gute Lösung abzeichnet.

So haben Sie Gelegenheit, sich entweder mit Ihrer Gegenwarts- oder mit Ihrer Herkunftsfamilie zu beschäftigen, je nachdem, welche Fragestellung Sie erforschen möchten. Dabei kann es sich um Fragen von Glück und Unglück, Gesundheit und Krankheit, sowie Leben und Tod handeln. Oftmals geht es auch um gelingende und scheiternde Beziehungen, um Ausgleich und Schuld oder darum, dass jeder sein Schicksal selbst trägt und darauf verzichtet, in das Schicksal anderer Familienmitglieder einzugreifen. Manchmal möchte auch etwas zum Abschluss gebracht werden, das bisher unerledigt geblieben ist und dadurch Beziehungen belastet hat.

Axel Promies, Praxis für Psychotherapie, Coaching und Supervision, Telefon 07123 | 42270